Bundesregierung verurteilt Fremdenhass - neuer Leiter in Clausnitz

Abgebrannte Flüchtlingsunterkunft in Bautzen       -  Ein Polizeiauto steht vor dem abgebrannten ehemaligen Hotel 'Husarenhof' in Bautzen. Das Haus war als Flüchtlingsunterkunft vorgesehen und fiel am Wochenende einem Feuer zum Opfer. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
Foto: Oliver Killig (dpa-Zentralbild) | Ein Polizeiauto steht vor dem abgebrannten ehemaligen Hotel "Husarenhof" in Bautzen. Das Haus war als Flüchtlingsunterkunft vorgesehen und fiel am Wochenende einem Feuer zum Opfer. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Sachsen steht nach den fremdenfeindlichen Übergriffen in Clausnitz und Bautzen am Pranger. Die Bundesregierung verurteilte die Geschehnisse am Montag als «zutiefst beschämend». Es sei kaltherzig, ankommende Flüchtlinge, darunter viele Frauen und Kinder, grölend und pöbelnd anzufeinden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert zu den Ereignissen in Clausnitz (Mittelsachsen), wo am vergangenen Donnerstag ein Mob von gut 100 grölenden Bürgern ankommende Flüchtlinge angefeindet hatte. Schutz des Leiters in Clausniz Der Leiter des Flüchtlingsheims, der nach Medienberichten der AfD angehört, wird ...

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