Berlin

Wie Einbruchsopfer mit dem Schock fertig werden

Rund ein Viertel aller Opfer von Einbrüchen in ihre Wohnräume leiden so stark darunter, dass sie wegziehen wollen. Doch das ist nicht die Lösung: Unsicherheit gibt es auch in der neuen Wohnung, sie verstärkt sich teils sogar. Manchmal braucht es daher professionelle Hilfe.
Die Angst nach einem Einbruch
Einbrecher nehmen nicht nur etwas mit. Sie dringen vor allem in den persönlichen Rückzugsraum ein und durchwühlen die intimsten Bereiche. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Ein Einbruch ist ein Schock. Nicht nur, weil wertvolle oder persönliche Dinge gestohlen wurden. Neben dem Verlust von materiellen Werten müssen Opfer auch verkraften, dass jemand in ihre Privatsphäre eingedrungen ist. Ihr Zuhause, in dem sie sich immer geborgen fühlten, erscheint nicht mehr sicher. „Das Grundvertrauen ist gestört”, sagt Gerd Reimann von der Deutschen Psychologen Akademie in Berlin. „Das ist eine starke psychologische Belastung, die sich in verschiedenen Symptomen äußern kann: Ängste, Nervosität, Schlafstörungen, Alpträume bis hin zu psychosomatischen Störungen wie ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen