Berlin

Was die Koalitionsbeschlüsse Mietern bringen

Kaum ein Mieter will es sich mit dem Vermieter verscherzen - auch deswegen funktioniert die Mietpreisbremse nicht wie geplant. Jetzt soll erneut nachgeschärft werden. Auch Häusle-Käufer sollen sparen.
Wohnen in Berlin
Laut der Mietpreisbremse darf die Miete nicht mehr als zehn Prozent über der „ortsüblichen Vergleichsmiete” liegen. Um den Vermieter auf eine überhöhte Miete hinzuweisen, reicht eine einfache E-Mail. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Ein typischer Altbau mitten in Berlin, vor der Tür Touristen, drinnen eine WG. 1400 Euro kalt sollte die 100-Quadratmeter-Wohnung kosten, für die Hauptstadt ein stattlicher Preis. Doch die Bewohner zogen die Mietpreisbremse - und sparen jetzt jeden Monat 700 Euro. Es sind solche Beispiele, die zeigen, was die Mietpreisbremse im Idealfall bringen könnte. Doch oft funktioniert sie nicht. Deshalb verlängert die Bundesregierung das Instrument jetzt nicht nur um fünf Jahre, sondern schärft deutlich nach. Union und SPD hatten darum länger gerungen, der Koalitionsausschuss schnürte jetzt ein ganzes Paket. Klar ist ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen