Einbauten zurückgelassen: Kein Schadenersatz bei Übernahme

Mietrechtsfragen landen häufig vor Gericht       -  Wenn Vermieter von ausziehenden Mietern Einbauten übernehmen, können sie keinen Schadenersatz für einen späteren Rückbau verlangen.
Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/dpa-tmn | Wenn Vermieter von ausziehenden Mietern Einbauten übernehmen, können sie keinen Schadenersatz für einen späteren Rückbau verlangen.

Mieter müssen eigene Einbauten in der Immobilie am Ende der Mietzeit in der Regel entfernen. Die Kosten dafür müssen sie meist selbst tragen. Was aber gilt, wenn der Vermieter die Einbauten übernimmt und die Wohnung im bisherigen Zustand weitervermietet? In einem solchen Fall kann der Vermieter nicht ohne weiteres die später anfallenden Rückbaukosten als Schadenersatz geltend machen. Das hat das Landgericht Berlin entschieden (Az.: 64 S 219/20 ), wie die Zeitschrift „Wohnungswirtschaft und Mietrecht” (Heft 9/2021) des Deutschen Mieterbundes berichtet.

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