Leitungen von lange nicht bewohnten Häusern spülen

Wasser aus der Leitung       -  Nach der Rückkehr in ein länger nicht genutztes Haus sollte man erst einmal die Hähne aufdrehen.
Nach der Rückkehr in ein länger nicht genutztes Haus sollte man erst einmal die Hähne aufdrehen. Foto: Marius Becker/dpa/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - So manche Zweitwohnung wird wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht bewohnt. In den Wasserleitungen können sich daher gesundheitsgefährdende Legionellen vermehren.

Daher gilt hier auch der Tipp, der für gewerbliche und öffentliche Einrichtungen gegeben wird: Bevor man das Wasser nutzt, muss erst einmal die stehende Restmenge aus den Leitungen entfernt werden.

Daher sollte man alle Leitungen für mindestens drei Minuten mit rund 60 Grad heißem Wasser durchspülen, erklärt der Immobilienverband Deutschland IVD.

Legionellen vermehren sich bei Temperaturen zwischen 25 und 55 Grad Celsius. Gerade in stehendem Wasser kann es zu einer erhöhten Konzentration der Bakterien kommen. In belasteten Anlagen können sich Menschen zum Beispiel beim Duschen durch Einatmen feinster Wassertröpfchen infizieren. Eine Folge kann eine schwere Lungenerkrankung mit grippeartigen Symptomen sein, die tödlich verlaufen kann.

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