Berlin

Google stellt Ergebnisse des digitalen Bildungsplans vor

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Blick auf das Gebäude des Google-Entwicklungszentrums in München. Foto: Marc Müller/dpa/Illustration

Seit zehn Monaten erarbeitet der Internet-Riese Google gemeinsam mit der Gewerkschaft Verdi sowie den Industrie- und Handelskammern München und Düsseldorf Angebote für die digitale Weiterbildung.

Herzstück des Bildungsplans ist die „Basisbox” mit rund 20 Kursen, die die digitalen Grundlagen in verschiedenen Bereichen vermittelt. Das Angebot ist ab sofort unter www.basisbox.de frei verfügbar.

„Digitalisierung und Weiterbildung sind zentrale Begriffe in der modernen Arbeitswelt”, sagte Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Vorstellung in Berlin. Dafür sei ein „gemeinsamer Aufbruch” erforderlich. Die Zukunftsinitiative von Google sei dafür „ein gutes Beispiel”. Google kenne sich zwar gut mit der Digitalisierung aus, sei aber kein Experte für die Methoden der Weiterbildung, sagte Sabine Frank von Google Deutschland. Deshalb arbeite das Unternehmen mit verschiedenen Partnern wie Fraunhofer, Verdi oder den IHKs zusammen.

Neben der Basisbox ermittelten die Partner auch die Bedarfe in verschiedenen Berufsprofilen etwa aus Handel, Logistik oder Krankenhäusern. Auf dieser Basis sollen nun spezifische Trainingsformate für ausgewählte Berufsprofile erarbeitet werden, die in einer IHK-Zertifikatsprüfung münden sollen. Gefragt seien sowohl niederschwellige Angebote als auch hochwertige Angebote für die weitere Qualifizierung im Beruf, sagte Christoph Schmitz, Vorstandsmitglied von Verdi.

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