Arbeitslosengeld kann gesperrt werden

Halbherzige Jobsuche: Arbeitslosengeld kann gesperrt werden       -  er einem potenziellen Arbeitgeber schon vor dem Vorstellungsgespräch erklärt, sich bald selbstständig machen zu wollen, muss eine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld akzeptieren.
Foto: Silvia Marks/dpa-tmn | er einem potenziellen Arbeitgeber schon vor dem Vorstellungsgespräch erklärt, sich bald selbstständig machen zu wollen, muss eine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld akzeptieren.

Wer arbeitslos ist, muss sich rechtzeitig bei der Agentur für Arbeit melden. Die Arbeitsagentur schlägt dann potenzielle Stellen vor, bei denen sich die Betroffenen bewerben sollen. Diese Vermittlungsbemühungen müssen Arbeitssuchende auch unterstützen. Und zwar so als würde es sich um eine eigene Bewerbung handeln. Sonst droht im Zweifel eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld. Darauf macht die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht im Deutschen Anwaltverein mit Verweis auf ein Urteil des Sozialgerichts Gießen aufmerksam (Az. S 14 AL 81/21).

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