Berlin (dpa/tmn)

Wie werde ich Übersetzer oder Dolmetscher?

Dolmetscher und Übersetzer: So darf sich in Deutschland jeder nennen. Denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Trotzdem kann längst nicht jeder Sprachbegabte diesen Job machen. Die Experten brauchen Fachwissen.
Frau mit Notebook
Elena Zerlin macht ein Fachübersetzerstudium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Hier zeigt sie an einem Computer ein Übersetzungsprogramm. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Irgendwo zwischen den Zeilen könnte ein Wortspiel, ein Scherz oder eine Provokation stecken. Elena Zerlin muss bei ihrer Arbeit häufig zweimal überlegen. Die 25-Jährige macht einen Master in Fachübersetzen an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. „Wenn ich beim Übersetzen eine Anspielung übersehe oder falsch deute, kann das richtig peinlich sein”, sagt sie. Um solche Feinheiten zu erkennen, muss sie als Übersetzerin die Sprache perfekt beherrschen und die Kultur eines Landes verstehen. Derzeit macht sie ein Praktikum bei einem Übersetzungsbüro in Frankfurt am Main, das ...
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