Rhabarber-Säure als Kalziumräuber

Rhabarberstangen liegen in einem Körbchen       -  Je rotstieliger der Rhabarber, desto mildsäuerlicher ist der Geschmack. Die enthaltene Oxalsäure verhindert allerdings die Aufnahme von Kalzium im Körper.
Foto: Christin Klose/dpa-tmn | Je rotstieliger der Rhabarber, desto mildsäuerlicher ist der Geschmack. Die enthaltene Oxalsäure verhindert allerdings die Aufnahme von Kalzium im Körper.

Rhabarber ist lecker. Doch das rot- bis grünstielige Gemüse ist keine Kost für jeden Tag. Denn die enthaltene Oxalsäure gilt als Kalziumräuber. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. Dabei ist der Räuber eher ein Verhinderer. Denn egal, wie viel kalziumreiche Nahrung man aufnimmt: Die Oxalsäure aus dem Rhabarber verbindet sich mit dem Kalzium zum schlecht löslichen Kalzium-Oxalat, das größtenteils unverwertet vom Körper wieder ausgeschieden wird. Je grüner Fruchtfleisch und Stiel, desto saurer Aufschluss über die Intensität der Säure gibt übrigens die Farbe des Stiels: Rhabarber mit ...

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!