Berlin

Schwangere sollten nur gegarten Fisch essen

Fisch sollte wegen seines hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalts regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Doch rohe, geräucherte und gebeizte Fischprodukte enthalten häufig krankmachende Keime. Davor warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Dabei geht es vor allem um Listerien. Diese können eine Listeriose auslösen, die besonders für Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächter Immunabwehr gefährlich werden kann. Diese Gruppen sollten Fisch und Meerestiere nur gut durcherhitzt essen.

Listerien können zuverlässig abgetötet werden, wenn die Speisen für mindestens zwei Minuten auf 70 Grad Celsius im Kern erhitzt werden.

Häufig belastet ist kalt- oder heißgeräucherter Fisch. Auch andere roh zu verzehrende Speisen und Meeresfrüchte wie Sushi, Sashimi und Austern sowie gebeizte Erzeugnisse wie Graved Fisch können betroffen sein. Auf rohe, geräucherte und gebeizte Produkte sollten Risikogruppen deshalb lieber ganz verzichten.

Listeriose kann bei Risikogruppen zu Blutvergiftungen, Gehirn- oder Hirnhautentzündungen führen. Bei gesunden Menschen, die nicht einer der Risikogruppen angehören, kann eine Infektion zu einer fiebrigen Magen-Darm-Entzündung führen, die aber in der Regel mild verläuft.

© dpa-infocom, dpa:200930-99-769108/2

Weitere Artikel
Themen & Autoren
dpa
Austern
Garen
Gerichte und Speisen
Hirnhautentzündung
Meeresfrüchte
Risikoabschätzung und Risikobewertung
Risikogruppen und Risikoklassen
Sepsis
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!