Berlin

Viele Verbraucher glauben an Wirkung von Superfoods

Avocado, Chiasamen oder Quinoa: Annähernd jeder Zweite

in Deutschland vermutet laut einer Umfrage einen gesundheitlichen

Nutzen von sogenannten Superfoods. 23 Prozent von rund 1000 Befragten

halten den Nutzen für sehr hoch, rund ein weiteres Viertel für hoch.

Dies geht aus einer repräsentativen Befragung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin hervorgeht. Verbunden werden die oft importierten Produkte demnach vor allem mit Vitamingehalt. Rund ein Drittel isst Superfood mindestens einmal in der Woche, fast 40 Prozent gar nicht.

„Superfood-Produkte sind oft nicht hinreichend untersucht, um sie

gesundheitlich bewerten zu können”, erklärte BfR-Präsident Andreas

Hensel. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung bleibe die

beste Basis für den Erhalt der Gesundheit. Dabei könne man auch auf

heimische Obst- und Gemüsesorten zurückgreifen.

Das BfR erklärt, der Superfood-Begriff sei „stark von der

Werbebranche geprägt und folgt keiner eindeutigen Definition”. Zwar

überwiege der positive Effekt für die Gesundheit meist, erklärte das

Institut, bestimmte Inhaltsstoffe und Verunreinigungen könnten aber

bei übermäßigem Verzehr der Gesundheit schaden. Auch

Überempfindlichkeits- oder allergische Reaktionen könnten vorkommen.

© dpa-infocom, dpa:201120-99-401496/4

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dpa
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