FAMILIE

Mit diesen 5 gratis Kommunikations-Apps gelingt Ostern trotz Corona

Ostern steht vor der Tür – doch in diesem Jahr müssen Familien getrennt voneinander feiern. Mit unseren Tipps gelingt es trotzdem, gemeinsame Momente zu teilen.
Video-Chats sind eine gute Möglichkeit an Ostern trotz Corona mit der Familie Zeit zu verbringen.
Video-Chats sind eine gute Möglichkeit an Ostern trotz Corona mit der Familie Zeit zu verbringen. Foto: Silvia Gralla

Kein Gottesdienst, kein gemeinsames Essen mit den Großeltern und auch keine Eiersuche im großen Familienkreis – Ostern stellt Familien dieses Jahr vor eine große Herausforderung. Zum Glück gibt es zahlreiche kostenlose Apps, die Ostern trotzdem im (virtuellen) Kreis der Familie gelingen lassen. Doch welches kostenlose Kommunikationsprogramm ist das beste für ausgiebige Videochats mit der Familie? Wir stellen fünf Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen vor – inklusive Geheimtipp.

1. Zoom – der aufsteigende Stern am Chat-Himmel

Das Online-Kommunikationstool "Zoom" ist derzeit in aller Munde. Bis zu 100 Teilnehmer können hier für eine Dauer von maximal 40 Minuten kostenlos an einem gemeinsamen Video-Chat teilnehmen. Wer länger telefonieren will, muss die kostenpflichtige Version kaufen – oder das Meeting einfach neu starten. Um Zoom nutzen zu können, muss die App entweder auf einen Computer oder auf ein Smartphone runtergeladen werden und zumindest der Ersteller des Meetings benötigt ein Nutzerkonto. Zoom bietet Funktionen wie Bildschirmfreigabe, Videoaufzeichnung sowie eine Chatfunktion und ist für die gängigen PC- und Smartphone-Betriebssysteme verfügbar. Achtung: In der Kritik steht der Dienst derzeit für seine laxe Datensicherheit.

2. Skype – das Urgestein der Video-Chats

"Skypen" ist für Video-Chats das, was "Tempo" für Taschentücher oder "Zewa" für Küchenrolle ist. Seit 2003 gibt es den Video-Dienst, der inzwischen im Besitz von Microsoft ist. Da es für Video-Chats lange Zeit kaum ernsthafte Konkurrenz gab, hat sich der Begriff als Synonym für Online-Video-Kommunikation etabliert. Skype ist kostenlos und kann mit einem Microsoft-Konto genutzt werden. Das Programm unterstützt bis zu 50 gleichzeitige Teilnehmer in einer Konversation und verfügt über eine Chatfunktion sowie die Möglichkeit Dateien zu versenden. Skype läuft auf allen gängigen PC- und Smartphone-Betriebssystemen. Ein Nachteil ist hier die etwas überladene Nutzeroberfläche.

3. Facebook/WhatsApp – die praktischen Helfer für nebenbei

Die praktischen Gruppenchats bei Facebook und WhatsApp kennt inzwischen fast jeder. Mit wenigen Klicks können Gruppenmitglieder hinzugefügt und dann Nachrichten und Fotos ausgetauscht werden. Auch Videochats sind in kleinen Gruppen möglich – allerdings nur mit beschränkter Bildqualität und nur von Handy zu Handy. Im kleinen Kreis für nebenbei sind Gruppenchats allerdings eine gute Möglichkeit zum Austausch – schließlich muss man sich hier nicht erst in ein neues Tool einarbeiten. 

4. Jitsi – der Geheimtipp unter den Video-Chats

Wer Wert auf Anonymität und Datenschutz legt, ist genau richtig beim Video-Chat-Geheimtipp "Jitsi". Die App gibts für iOS, Android oder direkt im Browser – und zwar vollverschlüsselt und komplett ohne Registrierungszwang. Aufgrund seiner Sicherheit und anonymen Zugänglichkeit wird Jitsi übrigens sogar von Edward Snowden empfohlen. Zudem ist das Tool kinderleicht zu bedienen: Mit einem Klick lässt sich auf der Webseite ein Meeting öffnen, mit einem weiteren Klick lässt sich ein generierter Einladungslink verschicken.

5. Google Hangouts – der kostenlose Allrounder

Beim Thema Online-Kommunikation darf auch das kostenlose Google-Kommunikationstool "Hangouts" nicht fehlen. Google Hangouts kann Textnachrichten, Sprachanrufe und Videokonferenzen – in der kostenlosen Ausgabe für bis zu 10 Teilnehmer. Praktisch: Hangouts läuft auf iOS- und Android-Smartphones und am Rechner im Browser. Jeder Teilnehmer braucht ein Google-Konto. Wer mag, kann seine Telefonnummer damit verknüpfen und ist dann auch darüber auffindbar. Hangouts findet man im App- und Play-Store , sowie in der App-Auswahl im Google-Konto.

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