Berlin (dpa/tmn)

Das Portulakröschen im Frühjahr in Sandgemisch aussäen

Mit Portulakröschen wird der Sommer noch bunter. Wer sich die Farbenpracht in den Garten holen möchte, sollte jetzt die nötigen Vorbereitungen treffen. Am besten werden die Blumen in einer Schale herangezüchtet.
Portulakröschen
Das Portulakröschen erblüht in strahlenden Farben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Groß sind sie nicht, aber ihre bunten Farben überstrahlen im Sommer einfach alles: Portulakröschen (Portulaca grandiflora) blühen in schlichtem Weiß über Orange und Gelb bis hin zu knalligem Rot. Zum Frühlingsbeginn können die Sommerblumen ausgesät werden.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) empfiehlt, beim Mix mit anderen Blumen auf ähnliche Ansprüche an Boden und Wasser zu achten. Denn das Portulakröschen mag es, im Gegensatz zu vielen Sommerblumen, mager und trocken. Gute Begleiter sind Mittagsgold oder Mittagsblumen.

Ausgesät wird das Portulakröschen in einer Schale mit Anzuchterde. Auch die Samen mögen es lieber trocken als nass, daher rät der BDG, die Erde mit etwas Sand zu vermischen. Die Samen nur leicht mit Erde bedecken und die Schale mit Klarsichtfolie abdecken. 18 Grad sind ideal zum Keimen.

Ins Freiland dürfen die Jungpflanzen erst nach den letzten Nachtfrösten des Jahres, circa Mitte Mai. Dann lieben die bunten Röschen einen Platz in der vollen Sonne. Übrigens: Die Portulakröschen sind zwar eng mit dem Portulak-Salat (Portulaca oleracea) verwandt, aber nicht essbar.

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