Berlin

Unnötige Risiken beim Essen in Kliniken und Heimen

Mettwurst im Heim, Räucherfisch in der Klinik? Was Bewohnern und Patienten gut schmecken mag, treibt Lebensmittelkontrolleuren wegen erhöhter Keimgefahr Sorgenfalten auf die Stirn. Sie finden, dass Kliniken und Heime solche Lebensmittel-Risiken vermeiden sollten.
Essen im Krankenhaus
Nur jedes zehnte kontrollierte Krankenhaus oder Heim habe bei der Essensversorgung bewusst auf Risiko-Lebensmittel verzichtet, heißt es im Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Foto: Hans-Jürgen Wiedl
Wenn Opa nach einer Operation zum Abendbrot im Krankenhaus Teewurst bekommt, sind Lebensmittelkontrolleure alarmiert. Dieser Aufstrich gehört zu den Rohwürsten. Bei solchen Fleischprodukten liegt das Keimrisiko, das bei geschwächten Menschen leichter zu Infektionen führen kann, generell höher. Nach Meinung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) setzen zu viele deutsche Kliniken und Heime Patienten und Bewohner mit ihrer Essensverpflegung solch unnötigen Gesundheitsrisiken aus. „Es ist erschreckend, dass in so vielen Einrichtungen, in denen man gesund werden soll, das ...
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