Warum sich Alkoholprobleme in der Pandemie oft verstärken

Größere Alkoholprobleme wegen Corona       -  Kantaktarmut, mangelnde Freizeitangebote, Sorge um die Zukunft: Die Corona-Krise bringt viele Menschen aus dem Gleichgewicht. Suchtprobleme nehmen zu.
Foto: Christin Klose/dpa-tmn | Kantaktarmut, mangelnde Freizeitangebote, Sorge um die Zukunft: Die Corona-Krise bringt viele Menschen aus dem Gleichgewicht. Suchtprobleme nehmen zu.

Christiane Ludwig wirkt fröhlich, energiegeladen, positiv. Sie ist alkoholkrank. Seit vielen Jahren. Die 55-Jährige hat Entgiftungen, stationäre Therapien, Rückfälle, Gruppen- und Einzelgespräche hinter sich. Sie arbeitet noch immer an sich. „Ich bin seit einem Jahr trocken, stabil. Aber es begleitet einen immer. Man muss dranbleiben”, schildert die Mutter dreier erwachsener Kinder. „Als ich Ende März aus der Klinik kam, war der Lockdown, grausam.” Unterstützung in der Corona-Krise Die Familie stand immer hinter ihr. Ganz zentral sei für sie auch die Betreuung in der Suchtberatung des ...

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