HOCHZEITSEINLADUNG

Tipps von sellerina: Was Sie bei Hochzeitseinladungen beachten sollten

Dankeskarten nach der Hochzeit
Ein stimmiges Gesamtkonzept entsteht, wenn auch die Dankeskarte auf die Hochzeitseinladung abgestimmt ist. Foto: sellerina

Pastellfarbene Blumen umrahmen die „Save the Date“-Karte aus Naturpapier. In elegant geschwungenen Linien ziert der Schriftzug „Wir heiraten“ eine schlichte Hochzeitseinladung. „Emil – schön, dass du da bist“ ist auf dem Namensschild zu lesen. Die Hochzeitspapeterie begleitet Brautpaare vom Entschluss zu heiraten bis zur Hochzeit und sogar darüber hinaus. Selina Reichenberger nimmt Heiratswillige auf diese Reise mit. Als sellerina gestaltet sie seit 2017 Hochzeitspapeterie.

Hochzeitseinladungen sollten zur Location passen

Als gelernte Mediengestalterin ist die 28-Jährige aus Hof/Saale (Oberfranken) ständig auf der Suche nach neuen Inspirationen und Ideen. Daraus entstehen liebevoll gestaltete Hochzeitseinladungen, Namensschilder oder Dankeskarten mit persönlicher Note. Bereits die Namen der Kollektionen wie „Oh Darling“ oder „Vintage Pastell“ sind zum Verlieben. Schlichte, zeitlose Designs mit dem gewissen Etwas zeichnen ihre Papeterie aus. „Die Designs lassen sich super einfach miteinander kombinieren und passen letztendlich gut in jede Location und zu jeder Hochzeitsdeko“, weiß Selina.

Genau das sei einer der wichtigsten Punkte: Wenn die Papeterie zur Hochzeit passt. Von der Save-the-date-Karte bis hin zum Sitzplan – der rote Faden steht bei sellerina im Vordergrund.

Aus Grußkarten wurde Hochzeitspapeterie: Wie sellerina entstanden ist

Selina Reichenberger von sellerina
Mit Freude gestaltet Selina Reichenberger als sellerina seit 2017 Grußkarten, Hochzeitseinladungen und vieles mehr. Foto: Käthy Braun | braunbunt fotografie

Die Marke sellerina ist eigentlich durch einen Zufall entstanden. Zunächst hat Selina Grußkarten für Familie und Freunde gestaltet. Die Aufträge wuchsen. Heute ist die Hochzeitspapeterie ihr Steckenpferd. Seit 2017 hat Selina Herzblut und Leidenschaft in ihre eigene Marke gesteckt. Mittlerweile kann sie davon leben. Einfach sei es nicht immer gewesen, aber es habe sich gelohnt. „Sellerina bedeutet mir alles!“

Schon vor der Selbstständigkeit war die Hoferin kreativ tätig. In den Jahren vor sellerina war sie als Grafikerin für das Modelabel myboshi aus der Hofer Region tätig. Neben Kreativität ist sie auch Ihrer Heimat treu geblieben. „Regionalität ist für mich besonders wichtig. Es ist doch am schönsten, wenn man sich persönlich kennenlernt und durch kurze Wege schnell zueinander findet.“

Wie Brautpaare die richtigen Einladungskarten finden

Tagesablauf für Hochzeit
Ein Tagesablauf ist ein praktischer Zeitplan für die Hochzeitsgäste und das Brautpaar. Foto: sellerina

Das setzt Selina in die Tat um. Damit die Hochzeitseinladung zum Brautpaar passt, lernt sie Braut und Bräutigam zunächst kennen. „Jedes Brautpaar bekommt eine individuelle Beratung im sellerina-Office – meinem Wohnzimmer“, sagt die 28-Jährige mit einem Grinsen. Dort bekommt das Paar verschiedene Muster-Kollektionen und Beispiele zum Anfassen.

Brautpaare sollten ihre Hochzeitseinladungen generell nicht nur anschauen. Erst wenn sie die Einladungskarten in den Händen halten, bekommen sie ein Gespür dafür. Zusammen mit den Paaren entwickelt Selina dann die Hochzeitspapeterie. „Ich begleite meine Brautpaare oft das ganze Jahr während der Hochzeitsvorbereitungen.“

Von Hochzeitseinladungen bis zur Deko: Zwei Schwestern als starkes Team

Wie der Hochzeitstermin oder die Location, muss auch die Hochzeitspapeterie geplant werden. Deshalb empfiehlt Selina den Brautpaaren rechtzeitig eine Anfrage zu stellen. „Die Erstellung einer individuellen Papeterie braucht Zeit. Deshalb ist es ratsam einige Monate vor der Hochzeit in die Planung der passenden Papeterie zu gehen.“

Doch bei der Gestaltung der Hochzeitseinladungen hört Selinas Arbeit noch nicht auf.  Wenn sich Brautpaare ein Komplettpaket zur Hochzeitsplanung wünschen, wird Selinas Job in gewisser Weise zur Familienangelegenheit. Denn ihre Schwester Daria Wolfrum plant als „Feierei & Liebelei“ Hochzeiten und verleiht die passende Deko. Im Doppelpack erstellen die Schwestern Konzepte von der Deko bis zur Papeterie.

Die meisten Brautpaare legen ein Thema oder Motto für ihre Hochzeit fest. Deshalb ist es für Selina wichtig, Trends im Auge zu behalten. Für eine Vintage-Hochzeit bieten sich romantische Schriften, Pastellfarben und verspielte Elemente für die Hochzeitseinladung an. Brautpaare, die es schlichter mögen, entscheiden sich gerne für elegante Einladungskarten mit goldenen Quasten als Eyecatcher.

Save-the-Date-Karte
Pastellfarben, Blumen und eine verspielte Schrift auf der Save-the-Date-Karte passt perfekt zur Vintage-Hochzeit. Foto: sellerina

Wie sieht eigentlich die Hochzeit einer Braut aus, die selbst Hochzeitspapeterie herstellt? „Es gab keine Papeterie und das war auch gut so“, erzählt Selina Reichenberger. Sie hat kürzlich selbst geheiratet. Gemeinsam mit ihrem Mann, Freunden und Familie haben sie eher nach dem Motto Gartenparty gefeiert. Durch die Kontakte in der Hochzeitsbranche konnte die 28-Jährige auf die Unterstützung von Bäckerei, Floristik und Fotografie zurückgreifen.

Die Papeterie-Trends für Hochzeiten 2020/2021

Für die Hochzeiten 2020 seien besonders Hochzeitseinladungen aus Acryl-Glas gefragt. Den Trend hat sellerina in der Linie „Clear“ umgesetzt in schlichtem Design und weißer Schrift. Doch Selina sieht Acrylglas durchaus kritisch: „Dieser Trend ist etwas bedenklich, was das Thema Nachhaltigkeit betrifft.“ Aus diesem Grund will die selbstständige Grafikdesignerin diese Kollektion nicht weiterführen, solange Acrylglas nicht nachhaltig hergestellt werden kann.

Siegelwachs und Hochzeitseinladungen aus Transparentpapier sind hingegen Trends, die Brautpaare für ihre Hochzeit 2020/2021 nicht verpassen sollten. Selina Reichenberger gewährt noch einen Einblick in ihre nächsten Projekte: „Seit kurzem beschäftigte ich mich mit digitalem Lettering. Da gibt es endlos viele und super coole Funktionen und natürlich noch jede Menge zu lernen.“ Etwas das auch weiterhin für Hochzeitseinladungen angesagt sein wird, sind Handarbeit und Individualität. Denn diese beiden Trends sind zeitlos.  

Namensschilder für die Hochzeit
Goldene Quasten zaubern einen Hauch von 20er Jahre an die Namensschilder. Foto: sellerina

Noch mehr über Hochzeitstrends:

3 Tipps für Ihre Hochzeitseinladungen im Überblick

1. Planen Sie Ihre Hochzeitspapeterie rechzeitig

Beginnen Sie mit der Planung Ihrer Hochzeitseinladungen, Menükarten und Sitzkärtchen einige Monate vor der Hochzeit. Sobald Ihr Hochzeitstermin steht und die Location gebucht ist, können Sie die Save-the-Date-Karten verschicken. Etwa ein Jahr bis sechs Monate vorher sollten Ihre Gäste die Save-the-Date-Karten erhalten. Die Hochzeitseinladungen sollten Sie sechs bis drei Monate vor der Hochzeit verschicken. Eine Checkliste für Ihre Hochzeitsplanung finden Sie hier.

2. Stimmen Sie Ihre Hochzeitseinladungen mit Location und Deko ab

Wenn Sie Ihr Hochzeitsthema konsequent verfolgen möchten, sollten Sie Ihre Hochzeitspapeterie darauf abstimmen. „Besonders schön ist es, wenn alles gut mit der Hochzeitslocation, Dekoration und Blumenschmuck zusammenpasst“, findet Selina Reichenberger. So entsteht auf Ihrer Hochzeit ein stimmiges Gesamtbild.

3. Lassen Sie Ihre Hochzeitseinladungen Korrektur lesen

Der Text für eine Hochzeitseinladung sollte perfekt sein und zum Paar passen. Kein Wunder, dass Braut und Bräutigam etwas länger über den richtigen Zeilen brüten. Gleichzeitig sollten alle wichtigen Informationen enthalten sein. Rechtschreibfehler aber gehören nicht dazu. Lesen Sie noch einmal gründlich alle Texte, bevor Sie sie in Druck geben. Bitten Sie einen Freund oder Verwandten, die Einladungskarten zusätzlich Korrektur zu lesen.

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