Berlin (dpa/tmn)

Umfrage: Unfälle kratzen am Selbstvertrauen von Autofahrern

Sich nach einem Unfall gleich wieder hinters Steuer zu setzen - das fällt vielen Autofahrern nicht leicht. Und es gibt noch mehr Situationen, die am Lenkrad für Unbehagen sorgen.
Angst nach einem Unfall
Jeder sechste Autofahrer hat nach einem Unfall Angst, sich wieder ans Steuer zu setzen. Dabei scheuen sich Frauen mehr als Männer, nach einem Crash wieder zu fahren. Foto: dpa/tmn

Jeder sechste Autofahrer (17 Prozent) hat nach einem Unfall Angst, sich wieder ans Steuer zu setzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Versicherers Cosmos Direkt. Frauen scheuten sich demnach häufiger, nach einer Kollision wieder Auto zu fahren (27 Prozent) als Männer (9 Prozent).

Nicht nur Unfälle, auch ganz alltägliche Fahrsituationen lösen laut der Erhebung Unbehagen aus: Mehr als jeder zweite Autofahrer (59 Prozent) hat bei schlechten Sichtverhältnissen - etwa durch Nebel oder bei Dunkelheit - Angst oder zumindest ein ungutes Gefühl. Darunter leiden mehr Frauen (73 Prozent) als Männer (45 Prozent).

Baustellen auf der Autobahn bereiten den Autofahrern in Deutschland ebenfalls einiges Kopfzerbrechen. Mehr als ein Drittel (39 Prozent) der Befragten ab an, beim Fahren deshalb Angst oder ein mulmiges Gefühl zu haben. Besonders hoch war hier mit 49 Prozent der Anteil unter den 45- bis 59-Jährigen.

Vor der Fahrt in größere Städte hat laut der Umfrage gut jeder Vierte Bedenken (28 Prozent). Die geringsten Sorgen bereitet Autofahrern dagegen das Fahren auf Brücken (11 Prozent) und in Kreisverkehren (6 Prozent).

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