Essen (dpa/tmn)

Falsch getankt - was nun?

Geht es beim Tanken mal hektisch zu oder der Wagen ist einem nicht vertraut, greift man schnell mal zum falschen Zapfhahn. Doch wer ein Dieselfahrzeug versehentlich mit Benzin betankt, riskiert erhebliche Schäden.
Falscher Zapfhahn       -  Wer den Tank-Irrtum rechtzeitig bemerkt, sollte den Wagen nicht starten - sondern erst den falschen Sprit abpumpen lassen. Foto: Daniel Karmann
Wer den Tank-Irrtum rechtzeitig bemerkt, sollte den Wagen nicht starten - sondern erst den falschen Sprit abpumpen lassen. Foto: Daniel Karmann

Schon geringe Mengen des falschen Treibstoffs lassen bei modernen Common-Rail-Dieselmotoren oder Motoren mit Pumpe-Düse-Technik den Schmierfilm der Einspritzpumpe reißen, warnt der TÜV Nord.

Wer die Fehlbetankung früh bemerkt, sollte den Motor auf keinen Fall starten. So können Kosten für die Reinigung oder den Austausch des Einspritzsystems und der Kraftstoffleitungen abgewendet werden. Fachwerkstätten übernehmen das Abpumpen. Einige Dieselautos haben Sicherheitseinfüllstutzen, die ein Fehlbetanken ausschließen.

Wer Normalbenzin statt Super oder Super Plus tankt, muss sich laut TÜV in der Regel keine Sorgen machen, da moderne Fahrzeuge mit Klopfsensoren ausgestattet sind und sich automatisch auf die schlechtere Benzinqualität einstellen. Allerdings gibt es in Deutschland kaum noch Zapfsäulen mit Normalbenzin.

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