Vom Winker zum Autoblinker: Demonstrativer Richtungswechsel

Früher war der Blinker oft einfach nur ein schlichter runder orangefarbener Pickel auf der Karosserie. Doch heute im Zeitalter von LED-Technik spielt das Design eine immer größere Rolle. Wie wurde der Blinker das, was er heute ist?
Elektrischer Winker       -  Winke-Winke: Der elektrische Winker mag heute nostalgisch anmuten, war Mitte der 20er Jahre aber High-Tech. Foto: Bosch
| Winke-Winke: Der elektrische Winker mag heute nostalgisch anmuten, war Mitte der 20er Jahre aber High-Tech. Foto: Bosch

Wer den Blinker an seinem Auto betätigt, ist ein rhythmisches „Klack”-Geräusch gewohnt. Ohne auf die Anzeige zu schauen weiß man: Der Blinker blinkt. Technisch notwendig wäre dieses Geräusch indes längst nicht mehr. Denn die modernen Blinker funktionieren elektronisch. Auch der Gesetzgeber schreibt es nicht vor: „Ein optisches Kontrollsignal würde auch ausreichen, aber sinnvoll ist die Akustik durchaus”, sagt Philipp Schreiber vom Tüv Süd. Er nennt als Beispiel den Spurwechsel. So habe man jederzeit die Gewissheit, dass der Blinker betätigt ist. Seinen Ursprung hat das prägnante ...

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