Bramsche

Wenn der Hund im See zu viel trinkt

Hund am See
Trinkt der Hund zu schnell zu viel Wasser, kann es zu einem Ungleichgewicht im Wasser- und Elektrolythaushalt kommen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Viele Besitzer kennen es: Der Hund fühlt sich im Wasser so wohl, dass er gar nicht mehr raus möchte. Vor lauter Euphorie schluckt er pausenlos Flüssigkeit - und das buchstäblich literweise. Ist das schädlich?

Unter Umständen ja, so Tierarzt Burkhard Wendland von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT). Nimmt der Hund zu schnell zu viel Wasser auf, kann es zu einem Ungleichgewicht im Wasser- und Elektrolythaushalt und damit zur sogenannten Wasservergiftung kommen.

Zu den Symptomen gehören Übelkeit, Erbrechen, akute Herzinsuffizienz und Koma. Zu viele Sorgen sollten sich Besitzer aber nicht machen: Weil Hunde nicht schwitzen können, verlieren sie keine Elektrolyte über die Haut und sind deshalb an sich gut geschützt. „In meiner 39-jährigen Tätigkeit als Tierarzt habe ich noch nie eine Wasserintoxikation beim Hund gesehen”, so der Experte.

Stellen Besitzer dennoch Symptome fest, die auf eine Wasservergiftung hindeuten, sollten sie sofort einen Tierarzt aufsuchen. Generell empfiehlt es sich, nach dem Schwimmen das Tier im Blick zu behalten. Denn signifikant häufiger als durch eine Wasservergiftung werden Hunde durch verunreinigtes Wasser krank. Durch Bakterien im Wasser können beispielsweise Magen-Darm-Erkrankungen entstehen.

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  • dpa
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