Die Frühlingsidylle trügt - keine Entwarnung für Wildbienen

Wildbienen       -  Aus einem Bienenhotel schlüpft eine Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta). Diese Wildbiene gehört zu den Arten, die sich an das Leben in Siedlungen angepasst haben.
Foto: Peter Zschunke/dpa-Zentralbild/dpa | Aus einem Bienenhotel schlüpft eine Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta). Diese Wildbiene gehört zu den Arten, die sich an das Leben in Siedlungen angepasst haben.

Sobald die Sonne durchkommt, fängt es an zu brummen. Mit einem satt vibrierenden Bass schwärmen frisch geschlüpfte Mauerbienen ums Haus und erkunden auf der Suche nach Nektar ihre Umgebung. Im milden Rheinhessen sind sie in diesen Wochen an vielen Orten zu sehen. Überwintert haben sie in einem Kokon in Nisthöhlen, etwa in Mauerritzen oder Holzlöchern. Doch die Frühlingsidylle trügt. Den meisten der etwa 560 Wildbienenarten in Deutschland geht es nicht so gut wie der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta), die sich in Siedlungen wohl fühlt und auch Schutzmaßnahmen wie sogenannte Bienenhotels dankbar annimmt. Die ...

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