WÜRZBURG

Der ganze "Faust" komplett im Netz

Jetzt kann jeder auf 2000 Handschriftenseiten und 1500 Zeugnisse von Goethes Weltbestseller zugreifen. Computerphilologe Fotis Jannidis erklärt das Megaprojekt.
_ Foto: Foto: Thomas Obermeier
Es sei einfach Zeit gewesen, für dieses zentrale Werk der deutschen Literatur. Wie hatte der Germanist Albrecht Schöne 1994 im Vorwort seiner Goethe-Ausgabe geschrieben? Dass es eine „nationale Schande“ sei, dass es bei solch einer Dichtung von weltgeschichtlichem Rang wie dem „Faust“ keine moderne historisch-kritische Ausgabe gebe. Fotis Jannidis und Anne Bohnenkamp-Renken, die beide über Goethe promoviert hatten, fanden das auch. Zumindest erkannten sie eine schmerzliche Lücke. Der Computerphilologe hatte sich mit Goethes Bildungsbegriff beschäftigt. Und Anne Bohnenkamp-Renken ...
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