Würzburg

Künstler nach sechs Monaten Corona: "Wir fangen bei Null an"

Fehlende Einnahmen, Chaos bei Hilfsprogrammen, keine Perspektiven. Nach einem halben Jahr Pandemie leidet die Kulturszene weiter. Das sagen Kulturschaffende aus der Region.
Night of Light - Nacht des Lichts: Mitte Juni machte die Kulturszene in der Region - wie hier auf der Burg in Haßfurt - auf ihre Lage in der Corona-Krise aufmerksam. Viel getan hat sich seither nicht.
Night of Light - Nacht des Lichts: Mitte Juni machte die Kulturszene in der Region - wie hier auf der Burg in Haßfurt - auf ihre Lage in der Corona-Krise aufmerksam. Viel getan hat sich seither nicht. Foto: René Ruprecht
Ralf Duggen, Sprecher des Dachverbands Freier Würzburger Kulturträger"Ein bisschen was ist besser als gar nichts." So beschreibt Ralf Duggen die Stimmung unter den Musikern, die dieser Tage eine der wenigen Auftrittsmöglichkeiten ergattern. Der Sprecher des Dachverbands Freier Würzburger Kulturträger und Mitbegründer des Umsonst & Draussen-Festivals sagt: "Ich gehe davon aus, dass das alles wirtschaftlich nicht besonders erfreulich ist. Aber immerhin. Man versucht, sich zu arrangieren, kreativ zu sein." Sechs Monate Corona - und noch immer keine Perspektive.