Legendärer Maler A. R. Penck gestorben

A.R. Penck wurde mit seinen Strichmännchen, Kreuzzeichen und Totenköpfen international bekannt. Der Künstlernomade galt als Vater der „Neuen Wilden” und hielt sich vom Kunstbetrieb fern. Mit 77 Jahren ist Penck gestorben.
A.R. Penck       -  A.R. Penck im Jahr 2007 vor seinem Werk „Quo vadis Germania” von 1984. Foto: Salome Kegler
| A.R. Penck im Jahr 2007 vor seinem Werk „Quo vadis Germania” von 1984. Foto: Salome Kegler

Wenige große zeitgenössische Künstler machten sich so unsichtbar wie A.R. Penck. Der Meister der Strichmännchen verweigerte sich dem Kunstbetrieb, während seine Bilder und Objekte hoch gehandelt wurden. Nun starb Penck nach längerer Krankheit am Dienstag in Zürich. Er wurde 77 Jahre alt. Wie Sigmar Polke und Gerhard Richter gehörte Penck zu den bedeutenden Kunstprotagonisten, die aus der DDR in den Westen kamen. Pencks Bildsprache hat einen hohen Wiedererkennungswert: Sie erinnert an Höhlenmalerei und asiatische Kalligrafie. Doch hinter seiner eigenwilligen Ästhetik aus Strichmännchen mit erigierten ...

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