Peking

Berliner Schaubühne muss Tournee in China abbrechen

Für die Schauspieler war es eine Überraschung, dass sie mit ihrem kritischen Stück "Volksfeind" in China auftreten durften. Nach einem Eklat endet die Reise jedoch vorzeitig.
Tobias Veit
Tobias Veit, Direktor der Schaubühne Berlin, sieht die plötzliche Absage in Nanjing mit gemischten Gefühlen. Foto: Franziska Sinn/Schaubühne Berlin Foto: dpa
Nachdem ihr Stück „Ein Volksfeind” in China heftige Debatten ausgelöst hat, muss die Berliner Schaubühne ihre Tournee in der Volksrepublik vorzeitig beenden. Tobias Veit, Direktor der Schaubühne, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch, dass die übrigen zwei Vorstellungen in der ostchinesischen Stadt Nanjing nicht stattfinden werden, weil das dortige Theater eine Absage erteilt habe. Als offizielle Begründung wurden demnach „technische Probleme” angegeben. Die Berliner gehen jedoch davon aus, dass Zensur der eigentliche Grund für das vorzeitige Ende der Tournee ist. ...
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