Der fränkische Dirigent Gerd Schaller über die Freiheit eines Freischaffenden

Er leitet die unterschiedlichsten Orchester, er hat ein Klassik-Festival etabliert. Ein festes Engagement vermisst der gebürtige Bamberger, der in Würzburg studiert hat, nicht. Es gibt für ihn auch so genug zu tun.
Stimmungsvoll: Gerd Schaller mit Orchester bei einem Konzert in der Abteikirche Ebrach. Foto: Fotos: Musiksommer, Kiso
Gerd Schaller zuckt die Achseln. Unsicherheit? Damit muss man als Künstler wohl leben. Egal, ob als Schauspieler, der immer auf der Jagd nach dem nächsten Engagement sein muss, oder als Maler, der nie sicher sein kann, dass er noch in zehn Jahren im Geschäft ist. Gerd Schaller ist Dirigent. Freischaffend. Genau genommen also ohne gesicherte Zukunft. Doch die Aussage „die Zukunft ist unsicher“ würde er nicht unterschreiben. Eher schon: „Die Zukunft ist offen.“ Was einen positiven Klang hat. Schaller, 49, hatte Festanstellungen.15 Jahre lang. An der Staatsoper Hannover, am ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen