Würzburg

Die hemmungslosen Plünderungen der Nazis

Bei der Suche nach der Herkunft von NS-Raubkunst verfolgen Forscher viele Spuren. Auch in den Würzburger Gestapo-Akten gibt es Hinweise - nicht nur zu Kunstgegenständen.
Exponat der Ausstellung "Sieben Kisten mit jüdischem Material" im Jüdischen Museum München; ab Juni 2019 im Museum für Franken in Würzburg: Tora-Schild (Ausschnitt) aus der Synagoge Gochsheim; Nürnberg 1781-1785; Silber, vergoldet. Foto: Klaus Bauer, Hahn Media, Würzburg / Museum für Franken
Christine Bach hat schon viele Objekte in Museumsdepots gesehen, deren Herkunft unklar war oder bis heute noch ist.  Die Kunsthistorikerin hat sich auf die Erforschung von Sammlungen und der Provenienz spezialisiert. Was ist vorhanden? Wer waren die Vorbesitzer? Wie kam es in die Sammlung?Seit 2016 ist Bach wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Münchner Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern. In dieser Funktion gelang ihr zusammen mit ihrer Kollegin Carolin Lange ein spektakulärer Fund - in Würzburg.