Würzburg

Die schöne Helena steckt auch unsanfte Landungen weg

Slapstick, Wortwitz und Albernheiten: Die Offenbach-Operette am Mainfranken Theater ist ein Spaß voller Anspielungen auf altgriechische Mythologie und neuere Unfähigkeit.
Hauptsache, es sind immer genug Handtücher da: Helena (Marzia Marzo, rechts) in ihren Gemächern Foto: Thomas Obermeier
Er könnte einem schon leid tun, wäre er nicht so eine trübe Tasse, dieser Minimaus, äh, Menopaus, äh, Nikolaus. Also dieser Menelaus, dessen Namen sich richtig zu merken niemand die Mühe macht. Menelaus ist immerhin König von Sparta, das aber auch nur dank geschickter Heirat. Mit Helena, Tochter von Leda (Sie wissen schon) und schönste Frau der Welt. Ganz so geschickt ist diese Heirat dann aber auch wieder nicht, wie sich am Sonntag bei der Premiere von Jacques Offenbachs Operette "Die schöne Helena" schnell herausstellt. Denn die Titelheldin wird vom "Verhängnis" verfolgt, wie sie ein ...
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