WÜRZBURG

Elfter Hafensommer mit klaren regionalen Akzenten

Auf eine derart volle Treppe wie hier bei Hubert von Goisern 2016 hoffen die Macher auch für den kommenden Hafensommer.
Auf eine derart volle Treppe wie hier bei Hubert von Goisern 2016 hoffen die Macher auch für den kommenden Hafensommer. Foto: Ulises Ruiz

Der Würzburger Hafensommer geht vom 21. Juli bis zum 6. August zum 11. Mal auf Kreuzfahrt durch die Musik der Welt. Es ist der erste Hafensommer mit einem neuen künstlerischen Leitungsteam. Auffällig: Der Hafensommer setzt in diesem Jahr deutliche regionale Akzente. jetzt liegt das komplette Programm vor.

Los geht es auch in diesem Jahr mit mit dem Eröffnungskonzert der Sparda Bank Classic Night und dem Philharmonischen Orchester Würzburg am 21. Juli. Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben.

Am Samstag, 22. Juli, 17 Uhr, folgt die Premiere für die neu kreierte Hafentour, bei der verschiedene Kulturorte des Alten Hafens angesteuert werden und bei der es natürlich auch jede Menge Musik gibt.

Am Sonntag, 23. Juli, gastiert um 20.30 Uhr der schwedische Posaunist Nils Landgren mit seiner Funk Unit auf der Hafenbühne.

Das Trio Mighty Oaks zählt in diesem Jahr zu den Senkrechtstartern. Warum, das zeigen sie am Montag, 24. Juli, um 20.30 Uhr.

Erfolgreich startete im Vorjahr ein Projekt des städtischen Kulturreferats. Deshalb gibt es am Dienstag, 25. Juli, wieder den „Jungen Hafen“ mit Workshops und Musik für Kinder und Jugendliche.

In die melancholische Welt des portugiesischen Fado entführt am Mittwoch, 26. Juli, 20.30 Uhr, die Sängerin Gisela Joao.

Über Max Mutzke muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Er ist am Donnerstag, 27. Juli, 20.30 Uhr, auf der Hafenbühne zu erleben.

Um den Blues und seine Ausläufer geht es im ersten Themenabend „Migration Blues“ am Freitag, 28. Juli, ab 20 Uhr. Es spielen Blick Bassy aus Kamerun, die wunderbare in New Orleans lebende und aus Haiti stammende Leyla Mc Calla sowie das Creole-Blues-Trio „Delgres“ aus Frankreich.

Für einen bunten Stilmix aus Jazz, Balkanbeats und Folk mit Feier-Potenzials sorgt am Samstag, 29. Juli, das Quartett Bukahara. Eröffnet wird der Abend um 20 Uhr von den Beatboxern „Riders Connection“.

„Seven“ gilt als der bekannteste Live-Musiker der Schweiz. Er verspricht Funk und Groove in einer beeindruckenden Produktion: Zu erleben am Sonntag, 30. Juli, ab 20.30 Uhr.

Am Montag, 31. Juli, lädt sich ab 20 Uhr der für seine Vielseitigkeit bekannte Würzburger Gitarrist Jochen Volpert Gäste auf die Hafenbühne ein. Mit dabei sind die Sängerin Carola Thieme, der Blues-Company-Gitarrist Toscho Todorovic und Andreas Kümmert.

Der Posaunist Nils Landgren, hier mit Michael Wollny 2013 in Schweinfurt, kommt am 23. Juli mit seiner Band Funk Unit.
Der Posaunist Nils Landgren, hier mit Michael Wollny 2013 in Schweinfurt, kommt am 23. Juli mit seiner Band Funk Unit. Foto: Josef Lamber

Auch am Dienstag, 1. August, stehen nochmals Künstler aus der lokalen Szene auf dem Programm. Ab 20 Uhr sind der Liedermacher Spaceman Spiff sowie die 2014 mit dem Preis für junge Kultur der Stadt Würzburg ausgezeichnete Sängerin „Lily Among Clouds“ zu hören.

Das Tingvall Trio bietet am Mittwoch, 2. August, ab 20.30 Uhr, virtuosen und melodiösen Jazz mit Anleihen aus Pop- und Rockmusik.

„Lambchop“ aus Nashville sind seit langem auf vielen großen Bühnen in aller Welt zu Gast. Für Fans moderner und außergewöhnlicher Americana-Klänge ein absolutes Muss. Am Donnerstag, 3. August, gastieren sie ab 20.30 Uhr auf der Hafenbühne.

Ein zweiter Themenabend befasst sich am Freitag, 4. August, ab 20 Uhr mit Maghreb-Klängen. Mit „Tinariwen“, den Pionieren des Tuareg-Blues, ist eine der bekanntesten Bands Afrikas erstmals in Würzburg zu Gast. Außerdem wird die tunesische Sängerin Emel Mathlouti ihre außergewöhnliche Kombination aus klassischer arabischer Volksmusik mit moderner Elektronik vorstellen.

Mit lateinamerikanischen Klängen biegt der 11. Hafensommer dann auf die Zielgerade ein. Zunächst am Samstag, 5. August, 20 Uhr, mit dem Chilenen Chico Trujillo und Latinrock mit Cumbia, Bolero, Reggae und mehr. Unterstützt werden die Chilenen durch La Chiva Gantiva mit afrokolumbianischen Klängen.

Zum Finale am Sonntag, 6. August, gibt es ab 20 Uhr eine „Kubanische Nacht“. Eröffnet wird sie von der bayrisch-kubanischen Kultband „Los Dos Y Companeros“. Den diesjährigen Abschluss auf der Hafenbühne macht dann mit Eliades Ochoa ein ganz Großer der kubanischen Szene: Er war Mitglied des Buena Vista Social Club, der Ende der 90er Jahre mit Millionen verkaufter Platten die Weltmusikszene aufmischte. Ochoa bringt seine Formation El Grupo Patria mit zum Hafensommer.

Tickets für alle Hafensommer-Konzerte sind ab sofort in der Tourist Information im Würzburger Falkenhaus erhältlich: Tel. (09 31) 37 23 98. Weitere Informationen gibt es unter www.hafensommer-wuerzburg.de

 

Rückblick

  1. Hafensommer: Spektakel mit Tentakel
  2. "Babylon Berlin" am Main: Golden Twenties nicht ganz so golden
  3. Rainald Grebe macht ernsthaft Spaß
  4. Sternstunde beim Würzburger Hafensommer
  5. Hafensommer: Kettcars Aufruf, Löcher in Zäune zu schneiden
  6. Wenn sich ein Songwriter Gäste einlädt
  7. Die drei, vier, fünf Instrumente im Kontrabass
  8. 8 Punkte: Was zum Hafensommer gesagt werden muss
  9. Vorab reingehört: So klingt der Hafensommer
  10. Hafensommer: Moka Efti Orchestra ausverkauft
  11. Warum eine Bank und ein Orchester den Hafensommer lieben
  12. Till Brönner und das gute Leben in der Main-Philharmonie
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  14. Wie Kümmert mit Hiphop und Intimschmuck fernsehtauglich wird
  15. Hafensommer: Heißer Sound in nichtatmungsaktiven Jacken
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  17. 16 Saiten und ein Fazit: wow!
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  19. Klassik trifft Weltmusik zur Eröffnung des Hafensommers 2018
  20. Hafensommer-Start mit Orient-Flair
  21. Hafensommer auf der "Arte Noah"
  22. Der Hafensommer in Bildern
  23. Musikalischer Blick nach Israel beim Hafensommer
  24. Der Hafensommer endet ausverkauft, karibisch und ehrwürdig
  25. Rebellen mit E-Gitarren beim Hafensommer
  26. Das Tingvall Trio lässt die Musik kreisen
  27. Seven singt die Wolken weg
  28. Der neue Hafensommer kommt gut an
  29. Musik aus der Perspektive eines Vogels beim Hafensommer
  30. Max Mutzke lässt Lenden kreisen
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  32. Nils Landgren und der Funk fürs Leben
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  34. Der Hafensommer schwappt über die Ufer
  35. Elfter Hafensommer mit klaren regionalen Akzenten
  36. Der neue Hafensommer ist ein bisschen auch der alte
  37. Mit neuem Leitungsteam: Neustart für den Hafensommer
  38. Hafensommer: Kulturreferent will höheren Zuschuss
  39. Hubert von Goiserns furioses Hafensommer-Finale
  40. Hafensommer: Der Regen als fünftes Instrument
  41. Harfensommer und Flowzirkus: Zweimal Jazz im Hafen
  42. Der Hafensommerabend des geplant Spontanen
  43. Eine Zwischenbilanz: Der etwas neue Hafensommer
  44. Stimmung wie im Madison Square Garden
  45. Cooler Hafensommer-Sound bei kühlen Temperaturen
  46. The Notwist ließen das Hafenbecken erzittern
  47. Hafensommer: Auf Klangreise mit Michael Wollny
  48. Bilanz der ersten Hafensommer-Woche: Huij und Respekt
  49. Hafensommer: Klaus Doldingers Wagnisse vor sicherer Trommelwand
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