Würzburg

"Game of Thrones": War's das? Offenbar. Schade.

Nicht alle guten Geschichten enden so, wie es die Menschen wollen, die sie erzählt bekommen. Und das ist gut so. Aber ist "Game of Thrones" denn eine gute Geschichte?
Nachdem sie mal eben eine Stadt mit Mann und Maus abgefackelt hat, lässt sich Daenerys in Reichsparteitagsmanier feiern.  Foto: Courtesy of HBO/Sky/dpa
Ein Theaterstück: Zwei junge Menschen verlieben sich ineinander, aber ihre Familien sind total verfeindet. Nach viel Heimlichtuerei, viel Herzschmerz und einer grandios gescheiterten List sind beide tot. Ende. So kann eine Geschichte doch nicht ausgehen. Man stelle sich also folgendes vor: Die Fans gehen auf die Barrikaden, boykottieren das Theater. Der Autor, Miteigentümer des Theaters, muss einlenken, will er nicht bankrott gehen. Also schreibt er die Geschichte um. Romeo und Julia (so heißen die beiden übrigens) leben in der neuen Version glücklich und zufrieden in ihrem kleinen Reihenhaus am ...
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