Würzburg

Gerhart Hauptmann und sein "Selbstverrat" an den NS-Staat

Hans Pleschinski beschreibt in"Wiesenstein" die letzten Lebensmonate des schillernden Schriftstellers Hauptmann, der kein Nazi war, sich aber gerne von ihnen hofieren ließ.
Der Autor Hans Pleschinski las in der Würzburger Universitätsbibliothek aus seinem Roman "Wiesenstein". Foto: Foto: Manfred Thomas
Würzburger Germanistikstudenten interessieren sich weder für den Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann noch für Hans Pleschinski, einen der besten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Zur Lesung des letzteren über ersteren kam kaum jüngeres Publikum in die Universitätsbibliothek. Dabei konnte man dort Kulturpolitik hautnah erleben. Pleschinski beschreibt in seinem 550-Seiten-Roman "Wiesenstein" die letzten Lebensmonate des schillernden Großschriftstellers Hauptmann, das Weltkriegsende, die Vertreibungen und einiges mehr in einem dramatischen und stark dokumentarischen Panorama.
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