Würzburg

Kaspar Hauser oder: Wie werde ich ich?

Über Kaspar Hauser ist viel geschrieben worden. Karolin Benker und Valerie Kiendl steuern mit „K*HausX“ im theater ensemble eine ganz eigene Deutung des Stoffes bei.
„K*HausX“ im theater ensemble. Karolin Benker als Kaspar Hauser. Foto: Andreas Büettner
Ein Zwei-Personen-Stück umkreist den rätselhaften Findeljungen, der 1828 in Nürnberg auftauchte. Kräftig, originell, bildstark und dialektisch, so dringen die Theatermacherinnen Karolin Benker und Valerie Kiendl mit ihrem „K*HausX. Kaspar Hauser Reenactment“ in den Prozess der Ichwerdung hinein, durch die Besonderheiten des historischen Falls Hauser hindurch zum Menschlichen: Wir sind Kaspar. Dann drehen Kiendl und Benker die Blickrichtung um, nehmen nacheinander vier Außenperspektiven ein und projizieren ihre subjektiven Weltbilder auf den toten jungen Menschen, der sich, weil tot, nicht mehr ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen