WÜRZBURG

Mainfranken Theater: Am Ende sind sie alle Opfer

Die Welt funktioniert nach Gesetzen und Ritualen, die keinen Raum für Individualität lassen. „Bluthochzeit“ spürt dieser These in Bildern, die im Gedächtnis bleiben, nach.
Beeindruckende Bilder: Szene aus „Bluthochzeit“ am Mainfranken Theater. Foto: Foto: Thomas Obermeier
Das Streben nach individueller Freiheit und Glück – selbstverständlich! Überlieferte Konventionen und rigorose Moralvorstellungen – längst überholt! Zumindest in den Lebenswelten der Städtebewohner des 21. Jahrhunderts. Oder lügen wir uns da in die eigene Tasche? Bestimmen die in den Tiefen weiterwirkenden archaischen Strukturen immer noch weitaus stärker unser Fühlen und Handeln, als wir es uns selbst eingestehen wollen? Antworten auf diese Fragen sucht Brit Bartkowiak in ihrer Inszenierung von Federico Garcia Lorcas Tragödie „Bluthochzeit“ im Würzburger Mainfranken Theater. Sie ...
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