Würzburg

Mainfranken Theater: "Götterdämmerung" nachts im Museum

Wer nicht aus der Vergangenheit lernt, geht unter. Tomo Sugaos Inszenierung der monumentalen Wagner-Oper ist verblüffend schlüssig. Und voller Überraschungen.
Der gefällte Held: Paul McNamarra als Siegfried. Foto: THOMAS OBERMEIER
Ein Museum nach dem Untergang, nach einer Plünderung vielleicht. Die Vitrinen umgestürzt und leer, die Zeugnisse der Geschichte vernichtet. Es gibt nichts mehr zu bewahren, die Vergangenheit ist vorbei. So endet Tomo Sugaos Inszenierung von Richard Wagners "Götterdämmerung", die am Sonntag im Mainfranken Theater vor ausverkauftem Haus eine umjubelte (und von einigen mutmaßlich traditionalistischen Buhs durchsetzte) Premiere feierte.Ob "Tristan", "Parsifal", "Lohengrin" oder "Ring des Nibelungen": Fast immer gibt es bei Wagner eine Vorgeschichte.
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