WÜRZBURG

Mainfranken Theater fragt: Was ist barbarisch?

Zurückhaltend - und gerade deswegen wirkungsvoll - erzählt „Warten auf die Barbaren“ von Fremdenangst und Misstrauen. Aber wo liegt das Barbarische? In uns selbst?
Bedrohlich: Cedric von Borries und Georg Zeies Foto: Foto: Gabriela Knoch
Was ist barbarisch? Und wer sind diese Barbaren? Im Roman „Warten auf die Barbaren“ des südafrikanischen Autors John M. Coetzee, Literaturnobelpreisträger des Jahres 2003, scheint die Rollenverteilung klar. Die Barbaren sind die Feinde des Reiches. Zu ihrer Bekämpfung kommt Oberst Joll mit einer Spezialeinheit aus der Hauptstadt ins Grenzgebiet, um mittels als Verhör getarnter Foltermethoden Geständnisse zu erpressen und einen vermeintlich bevorstehenden Aufstand der Barbaren zu verhindern. Dieses rabiate Vorgehen führt zum Konflikt mit dem regionalen Regierungsvertreter, dem auf Ausgleich mit ...
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