Neu im Kino: Tarantino rechnet mit der Sklaverei ab

Gemeinsam auf Kopfgeldjagd: Christoph Waltz als Dr. King Schultz (links) und Jamie Foxx als Django.
Gemeinsam auf Kopfgeldjagd: Christoph Waltz als Dr. King Schultz (links) und Jamie Foxx als Django. Foto: Sony Pictures Releasing GmbH, Universum/dpa
Django Unchained:

Quentin Tarantino (49) ist ein Fan alter Spaghetti-Western, nun lässt er im eigenen Revolverfilm das Blut spritzen. In „Inglourious Basterds“ rechnete er mit der NS-Zeit ab, in seinem jüngsten Werk mit dem düsteren Sklaven-Kapitel der US-Geschichte. Es ist ein blutiger, brutaler und gleichzeitig extrem unterhaltsamer Film über Kopfgeldjäger, Sklavenhalter und den befreiten Sklaven Django, der in den Südstaaten seine Frau sucht. Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson und Don Johnson laufen zu Höchstform auf. Ein Muss nicht nur für Tarantino-Fans und Freunde durchgeknallter Filmkunst. Sogar der große Ennio Morricone hat ein Stück für den Streifen komponiert, der mit dem legendären Titelsong von Sergio Corbuccis Original-„Django“ aus dem Jahre 1966 beginnt. Tarantino schwelgt in Zeitlupen und Blutbädern. Eine genauso großartige wie coole Hommage an den Spaghetti-Western, die für fünf Oscars nominiert wurde, unter anderem als „Bester Film“. Christoph Waltz darf in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ auf seinen zweiten Oscar hoffen, und Tarantino hat Chancen als Drehbuchschreiber: • • • • • ο

Cineworld im Mainfrankenpark, Cinemaxx Würzburg, Universum Bad Kissingen, Filmwelt Schweinfurt, Starlight Bad Neustadt, Movie Marktheidenfeld, Broadway Wertheim

House at the End of the Street:

Mit „Die Tribute von Panem“ wurde sie ein weltberühmter Teeniestar, jetzt will Jennifer Lawrence das Thrillerfach erobern. Ihr neuer Streifen überrascht jedoch nicht, sondern hangelt sich irgendwie zwischen Horror- und Psychothriller über die Zeit. Die 17-jährige Elissa (Lawrence) zieht in eine Kleinstadt. Das Problem: Im Nachbarhaus hat es vor Jahren einen Mord gegeben. Ein Mädchen hat seine Eltern getötet, seitdem gilt es als verschollen. Ihr Bruder (Max Thieriot) ist der einzige Überlebende der Familie und wird von der Dorfgemeinschaft ausgegrenzt. Elissa verliebt sich natürlich in ihn. Und wie könnte es anders sein: Er hat ein Geheimnis. Zahnloser Teenieschocker: • • ο ο ο ο

Filmwelt Schweinfurt

Mavericks

: Nur die besten Surfer der Welt wagen sich in die haushohen Mavericks-Wellen nahe San Francisco. Auch den 16-jährigen Jay Moriarity zieht die Monsterbrandung magisch an. Der Streifen erzählt die wahre Geschichte seines Aufstiegs zur Surf-Ikone unter den Fittichen eines älteren Wellenreiters. Halsbrecherische Surfszenen und die berührende Freundschaft des ungleichen Paares liefern unter der Regie von Curtis Hanson und Michael Apted zugleich Tiefgang und Adrenalin. Der britische Schauspieler Gerard Butler mimt den wortkargen Mentor. Hollywoodneuling Jonny Weston überzeugt in der Rolle des jungen Wellenreiters. Ein aufregendes Drama über die Überwindung von Angst: • • • • • ο

Cineworld im Mainfrankenpark, Filmwelt Schweinfurt

Celal lie Ceren:

Celal (Sahan Gökbakar) und Ceren (Ezgi Mola) sind seit sechs Jahren ein glückliches Paar. Eines Tages, als Celal zum Junggesellenabschied eines Freundes aufbrechen möchte, wird Ceren eifersüchtig, da dort auch viele Mädchen erwartet werden. Celal kümmert sich nicht weiter um die Bedenken seiner Freundin und geht trotzdem, woraufhin sie die Beziehung beendet. Befreit von sämtlichen Verpflichtungen, stürzt sich der junge Mann in viele Flirts und Dates, die ihn aber regelmäßig enttäuschen. Derart frustriert und desillusioniert merkt er, wie gut er es mit Ceren hatte, und möchte sie gerne zurückgewinnen. Doch die junge Frau ist gekränkt und fühlt sich hintergangen. Celal muss sich also allerhand einfallen lassen, um Cerens Herz ein zweites Mal zu erobern: • • • ο ο ο

Union Schweinfurt (der Film wird in türkischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt)

Jennifer Lawrence und Max Thieriot in „House at the End of the Street“
Jennifer Lawrence und Max Thieriot in „House at the End of the Street“

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