WÜRZBURG

Nils Landgren und der Funk fürs Leben

Die Ohrenstöpsel, die an der Hafensommer-Kasse auslagen, sollten sich an diesem Abend noch als überaus sinnvoll erweisen. Es knallte, es krachte, es dröhnte volles Rohr. Über die Schmerzgrenze hinaus – aber nach dem Konzert erst. Denn auf der schwimmenden Bühne im Würzburger Alten Hafen gab's am Sonntag anderthalb Stunden lang zwar auch mächtig was auf die Ohren. Doch mit ein paar Dezibel weniger als beim Kiliani-Abschlussfeierwerk. Vor allem: mit Wohlklang. Wenngleich – energiegeladen, spratzend, funkenstiebend ist das, was Nils Landgren treibt, eigentlich auch.      Mit seiner „Funk Unit“ ist der Schwede mit der roten Posaune gekommen. Zu einem Jazz-Abend, der wenig von elitär-intellektueller Verschworenen-Session hat. Dafür viel von gut gelaunter, lässiger Sommerparty. „Das ist der Hammer“, ruft Landgren übers Wasser zu den dicht an dicht besetzten Reihen vor dem Heizkraftwerk hinüber. Dann wird gegroovt, dann heißt es im 90-Minuten-Powerplay: Funk for Life! Und auf den Treppenstufen und Stühlen zucken die Beine, tänzeln die Füße, schnippen die Finger, wippen die Schulter, nicken die Köpfe.  „Geht's Euch gut“, fragt der 61-jährige mitten in diesem Konzert, das nur ein Tempo, eine Dynamik, einen Energiepegel kennt, irgendwann, ziemlich rhetorisch. Denn ja, dem Publikum geht's gut. Und der Funk Unit? „Uns geht's super!“ Man hört's. Eine Einheit sind sie wirklich, die Sechs da auf der Bühne. Nach vier Jahren „Funk“-Stille ist eben ihr neues Album „Unbreakable“ erschienen. Landgren selbst scheint auch unkaputtbar und ungebremst positiv gestimmt zu sein. Immer wieder trifft er ein paar Schritte zurück – hinter Bassist Magnum Coltrane Price oder neben Saxofonist Jonas Wall – und lässt die Mitmusiker elektrisierende Solos machen. Sehr launig, sehr tanzbar, sehr groovig. Kein Abend für Jazzpuristen. Keiner für Freunde von Spannungsbögen und dynamischen Bandbreiten. Aber einer mit coolem Sound fürs große Publikum. Am Ende stehen alle. Und bei der Zugabe zeigt der Altmeister, was er drauf hat: Er gurgelt, krächzt, grollt, wummert mit seiner Posaune, als steckten in der noch ein Dudelsack und ein Didgeridoo, ein wunderbares, sanftes Ständchen. Danach schnell Ohrenstöpsel rein – gegen den gewaltigen Feuerwerkskrach.
Die Ohrenstöpsel, die an der Hafensommer-Kasse auslagen, sollten sich an diesem Abend noch als überaus sinnvoll erweisen. Es knallte, es krachte, es dröhnte volles Rohr. Über die Schmerzgrenze hinaus – aber nach dem Konzert erst. Denn auf der schwimmenden Bühne im Würzburger Alten Hafen gab's am Sonntag anderthalb Stunden lang zwar auch mächtig was auf die Ohren. Doch mit ein paar Dezibel weniger als beim Kiliani-Abschlussfeierwerk. Vor allem: mit Wohlklang. Wenngleich – energiegeladen, spratzend, funkenstiebend ist das, was Nils Landgren treibt, eigentlich auch. Mit seiner „Funk Unit“ ist der Schwede mit der roten Posaune gekommen. Zu einem Jazz-Abend, der wenig von elitär-intellektueller Verschworenen-Session hat. Dafür viel von gut gelaunter, lässiger Sommerparty. „Das ist der Hammer“, ruft Landgren übers Wasser zu den dicht an dicht besetzten Reihen vor dem Heizkraftwerk hinüber. Dann wird gegroovt, dann heißt es im 90-Minuten-Powerplay: Funk for Life! Und auf den Treppenstufen und Stühlen zucken die Beine, tänzeln die Füße, schnippen die Finger, wippen die Schulter, nicken die Köpfe. „Geht's Euch gut“, fragt der 61-jährige mitten in diesem Konzert, das nur ein Tempo, eine Dynamik, einen Energiepegel kennt, irgendwann, ziemlich rhetorisch. Denn ja, dem Publikum geht's gut. Und der Funk Unit? „Uns geht's super!“ Man hört's. Eine Einheit sind sie wirklich, die Sechs da auf der Bühne. Nach vier Jahren „Funk“-Stille ist eben ihr neues Album „Unbreakable“ erschienen. Landgren selbst scheint auch unkaputtbar und ungebremst positiv gestimmt zu sein. Immer wieder trifft er ein paar Schritte zurück – hinter Bassist Magnum Coltrane Price oder neben Saxofonist Jonas Wall – und lässt die Mitmusiker elektrisierende Solos machen. Sehr launig, sehr tanzbar, sehr groovig. Kein Abend für Jazzpuristen. Keiner für Freunde von Spannungsbögen und dynamischen Bandbreiten. Aber einer mit coolem Sound fürs große Publikum. Am Ende stehen alle. Und bei der Zugabe zeigt der Altmeister, was er drauf hat: Er gurgelt, krächzt, grollt, wummert mit seiner Posaune, als steckten in der noch ein Dudelsack und ein Didgeridoo, ein wunderbares, sanftes Ständchen. Danach schnell Ohrenstöpsel rein – gegen den gewaltigen Feuerwerkskrach. Foto: Foto:

Die Ohrenstöpsel, die an der Hafensommer-Kasse auslagen, sollten sich an diesem Abend noch als überaus sinnvoll erweisen. Es knallte, es krachte, es dröhnte volles Rohr. Über die Schmerzgrenze hinaus – aber nach dem Konzert erst.

Denn auf der schwimmenden Bühne im Würzburger Alten Hafen gab's am Sonntag anderthalb Stunden lang zwar auch mächtig was auf die Ohren. Doch mit ein paar Dezibel weniger als beim Kiliani-Abschlussfeierwerk. Vor allem: mit Wohlklang. Wenngleich – energiegeladen, spratzend, funkenstiebend ist das, was Nils Landgren treibt, eigentlich auch.

Mit seiner „Funk Unit“ ist der Schwede mit der roten Posaune gekommen. Zu einem Jazz-Abend, der wenig von elitär-intellektueller Verschworenen-Session hat. Dafür viel von gut gelaunter, lässiger Sommerparty. „Das ist der Hammer“, ruft Landgren übers Wasser zu den dicht an dicht besetzten Reihen vor dem Heizkraftwerk hinüber. Dann wird gegroovt, dann heißt es im 90-Minuten-Powerplay: Funk for Life!

Und auf den Treppenstufen und Stühlen zucken die Beine, tänzeln die Füße, schnippen die Finger, wippen die Schulter, nicken die Köpfe. „Geht's Euch gut“, fragt der 61-jährige mitten in diesem Konzert, das nur ein Tempo, eine Dynamik, einen Energiepegel kennt, irgendwann, ziemlich rhetorisch. Denn ja, dem Publikum geht's gut. Und der Funk Unit? „Uns geht's super!“

Man hört's. Eine Einheit sind sie wirklich, die Sechs da auf der Bühne. Nach vier Jahren „Funk“-Stille ist eben ihr neues Album „Unbreakable“ erschienen. Landgren selbst scheint auch unkaputtbar und ungebremst positiv gestimmt zu sein. Immer wieder trifft er ein paar Schritte zurück – hinter Bassist Magnum Coltrane Price oder neben Saxofonist Jonas Wall – und lässt die Mitmusiker elektrisierende Solos machen. Sehr launig, sehr tanzbar, sehr groovig.

Kein Abend für Jazzpuristen. Keiner für Freunde von Spannungsbögen und dynamischen Bandbreiten. Aber einer mit coolem Sound fürs große Publikum. Am Ende stehen alle. Und bei der Zugabe zeigt der Altmeister, was er drauf hat: Er gurgelt, krächzt, grollt, wummert mit seiner Posaune, als steckten in der noch ein Dudelsack und ein Didgeridoo, ein wunderbares, sanftes Ständchen. Danach schnell Ohrenstöpsel rein – gegen den gewaltigen Feuerwerkskrach.

Die Ohrenstöpsel, die an der Hafensommer-Kasse auslagen, sollten sich an diesem Abend noch als überaus sinnvoll erweisen. Es knallte, es krachte, es dröhnte volles Rohr. Über die Schmerzgrenze hinaus – aber nach dem Konzert erst. Denn auf der schwimmenden Bühne im Würzburger Alten Hafen gab's am Sonntag anderthalb Stunden lang zwar auch mächtig was auf die Ohren. Doch mit ein paar Dezibel weniger als beim Kiliani-Abschlussfeierwerk. Vor allem: mit Wohlklang. Wenngleich – energiegeladen, spratzend, funkenstiebend ist das, was Nils Landgren treibt, eigentlich auch.      Mit seiner „Funk Unit“ ist der Schwede mit der roten Posaune gekommen. Zu einem Jazz-Abend, der wenig von elitär-intellektueller Verschworenen-Session hat. Dafür viel von gut gelaunter, lässiger Sommerparty. „Das ist der Hammer“, ruft Landgren übers Wasser zu den dicht an dicht besetzten Reihen vor dem Heizkraftwerk hinüber. Dann wird gegroovt, dann heißt es im 90-Minuten-Powerplay: Funk for Life! Und auf den Treppenstufen und Stühlen zucken die Beine, tänzeln die Füße, schnippen die Finger, wippen die Schulter, nicken die Köpfe.  „Geht's Euch gut“, fragt der 61-jährige mitten in diesem Konzert, das nur ein Tempo, eine Dynamik, einen Energiepegel kennt, irgendwann, ziemlich rhetorisch. Denn ja, dem Publikum geht's gut. Und der Funk Unit? „Uns geht's super!“ Man hört's. Eine Einheit sind sie wirklich, die Sechs da auf der Bühne. Nach vier Jahren „Funk“-Stille ist eben ihr neues Album „Unbreakable“ erschienen. Landgren selbst scheint auch unkaputtbar und ungebremst positiv gestimmt zu sein. Immer wieder trifft er ein paar Schritte zurück – hinter Bassist Magnum Coltrane Price oder neben Saxofonist Jonas Wall – und lässt die Mitmusiker elektrisierende Solos machen. Sehr launig, sehr tanzbar, sehr groovig. Kein Abend für Jazzpuristen. Keiner für Freunde von Spannungsbögen und dynamischen Bandbreiten. Aber einer mit coolem Sound fürs große Publikum. Am Ende stehen alle. Und bei der Zugabe zeigt der Altmeister, was er drauf hat: Er gurgelt, krächzt, grollt, wummert mit seiner Posaune, als steckten in der noch ein Dudelsack und ein Didgeridoo, ein wunderbares, sanftes Ständchen. Danach schnell Ohrenstöpsel rein – gegen den gewaltigen Feuerwerkskrach.
Die Ohrenstöpsel, die an der Hafensommer-Kasse auslagen, sollten sich an diesem Abend noch als überaus sinnvoll erweisen. Es knallte, es krachte, es dröhnte volles Rohr. Über die Schmerzgrenze hinaus – aber nach dem Konzert erst. Denn auf der schwimmenden Bühne im Würzburger Alten Hafen gab's am Sonntag anderthalb Stunden lang zwar auch mächtig was auf die Ohren. Doch mit ein paar Dezibel weniger als beim Kiliani-Abschlussfeierwerk. Vor allem: mit Wohlklang. Wenngleich – energiegeladen, spratzend, funkenstiebend ist das, was Nils Landgren treibt, eigentlich auch. Mit seiner „Funk Unit“ ist der Schwede mit der roten Posaune gekommen. Zu einem Jazz-Abend, der wenig von elitär-intellektueller Verschworenen-Session hat. Dafür viel von gut gelaunter, lässiger Sommerparty. „Das ist der Hammer“, ruft Landgren übers Wasser zu den dicht an dicht besetzten Reihen vor dem Heizkraftwerk hinüber. Dann wird gegroovt, dann heißt es im 90-Minuten-Powerplay: Funk for Life! Und auf den Treppenstufen und Stühlen zucken die Beine, tänzeln die Füße, schnippen die Finger, wippen die Schulter, nicken die Köpfe. „Geht's Euch gut“, fragt der 61-jährige mitten in diesem Konzert, das nur ein Tempo, eine Dynamik, einen Energiepegel kennt, irgendwann, ziemlich rhetorisch. Denn ja, dem Publikum geht's gut. Und der Funk Unit? „Uns geht's super!“ Man hört's. Eine Einheit sind sie wirklich, die Sechs da auf der Bühne. Nach vier Jahren „Funk“-Stille ist eben ihr neues Album „Unbreakable“ erschienen. Landgren selbst scheint auch unkaputtbar und ungebremst positiv gestimmt zu sein. Immer wieder trifft er ein paar Schritte zurück – hinter Bassist Magnum Coltrane Price oder neben Saxofonist Jonas Wall – und lässt die Mitmusiker elektrisierende Solos machen. Sehr launig, sehr tanzbar, sehr groovig. Kein Abend für Jazzpuristen. Keiner für Freunde von Spannungsbögen und dynamischen Bandbreiten. Aber einer mit coolem Sound fürs große Publikum. Am Ende stehen alle. Und bei der Zugabe zeigt der Altmeister, was er drauf hat: Er gurgelt, krächzt, grollt, wummert mit seiner Posaune, als steckten in der noch ein Dudelsack und ein Didgeridoo, ein wunderbares, sanftes Ständchen. Danach schnell Ohrenstöpsel rein – gegen den gewaltigen Feuerwerkskrach. Foto: Foto:

Rückblick

  1. Hafensommer: Spektakel mit Tentakel
  2. "Babylon Berlin" am Main: Golden Twenties nicht ganz so golden
  3. Rainald Grebe macht ernsthaft Spaß
  4. Sternstunde beim Würzburger Hafensommer
  5. Hafensommer: Kettcars Aufruf, Löcher in Zäune zu schneiden
  6. Wenn sich ein Songwriter Gäste einlädt
  7. Die drei, vier, fünf Instrumente im Kontrabass
  8. 8 Punkte: Was zum Hafensommer gesagt werden muss
  9. Vorab reingehört: So klingt der Hafensommer
  10. Hafensommer: Moka Efti Orchestra ausverkauft
  11. Warum eine Bank und ein Orchester den Hafensommer lieben
  12. Till Brönner und das gute Leben in der Main-Philharmonie
  13. Warum Asaf Avidan „One Day“ im Original singt
  14. Wie Kümmert mit Hiphop und Intimschmuck fernsehtauglich wird
  15. Hafensommer: Heißer Sound in nichtatmungsaktiven Jacken
  16. Olli Schulz verkuppelt auf dem schwimmenden Einhorn
  17. 16 Saiten und ein Fazit: wow!
  18. Orient trifft Okzident – eine coole Kombi
  19. Klassik trifft Weltmusik zur Eröffnung des Hafensommers 2018
  20. Hafensommer-Start mit Orient-Flair
  21. Hafensommer auf der "Arte Noah"
  22. Der Hafensommer in Bildern
  23. Musikalischer Blick nach Israel beim Hafensommer
  24. Der Hafensommer endet ausverkauft, karibisch und ehrwürdig
  25. Rebellen mit E-Gitarren beim Hafensommer
  26. Das Tingvall Trio lässt die Musik kreisen
  27. Seven singt die Wolken weg
  28. Der neue Hafensommer kommt gut an
  29. Musik aus der Perspektive eines Vogels beim Hafensommer
  30. Max Mutzke lässt Lenden kreisen
  31. Treibholz schwimmt im Hafenbecken
  32. Nils Landgren und der Funk fürs Leben
  33. Hafensommer-Chefs: „Wir wollen auch herausfordern“
  34. Der Hafensommer schwappt über die Ufer
  35. Elfter Hafensommer mit klaren regionalen Akzenten
  36. Der neue Hafensommer ist ein bisschen auch der alte
  37. Mit neuem Leitungsteam: Neustart für den Hafensommer
  38. Hafensommer: Kulturreferent will höheren Zuschuss
  39. Hubert von Goiserns furioses Hafensommer-Finale
  40. Hafensommer: Der Regen als fünftes Instrument
  41. Harfensommer und Flowzirkus: Zweimal Jazz im Hafen
  42. Der Hafensommerabend des geplant Spontanen
  43. Eine Zwischenbilanz: Der etwas neue Hafensommer
  44. Stimmung wie im Madison Square Garden
  45. Cooler Hafensommer-Sound bei kühlen Temperaturen
  46. The Notwist ließen das Hafenbecken erzittern
  47. Hafensommer: Auf Klangreise mit Michael Wollny
  48. Bilanz der ersten Hafensommer-Woche: Huij und Respekt
  49. Hafensommer: Klaus Doldingers Wagnisse vor sicherer Trommelwand
  50. Interview: Al Ghusain und der Hafensommer

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