Würzburg

Premiere "Das hündische Herz": aberwitzig und bizarr

Regisseur Michael Wagner hatMichail Bulgakows satirische Novelleaus dem Jahr 1927 als flotte, schwarzhumorige Groteske für die Würzburger Theaterwerkstatt inszeniert.
Szenenfoto aus "Das hündische Herz" nach dem Roman von Michail Bulgakow in der Theaterwerkstatt Würzburg.  Foto: MARKUS RAKOWSKY
"Verjüngung ist möglich!“ Mit drei Worten beschreibt Prof. Preobraschenski das Leistungsspektrum seiner florierenden Privatpraxis. Sind in der heutigen Zeit Schönheitsoperationen, Botox-Aufspritzungen und andere Körper-Optimierungen schon beinahe selbstverständlich, ging es im Nachrevolutionären Moskau der 1920er Jahre um die ganzheitliche Verbesserung des Menschen. Der Neue (Sowjet-)Mensch würde stärker, schöner, intelligenter und feiner sein, kurz: ein Menschentyp auf einer neuen, weitaus höheren Stufe der Evolution sollte geschaffen werden. In seiner satirischen Novelle „Das hündische ...
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