WÜRZBURG

Rätsel um „sieben Kisten mit jüdischem Material“

Das Jüdische Museum München präsentiert anlässlich des 80. Jahrestags des Novemberpogroms jüdische Ritualobjekte. Sie wurden 2016 in Würzburg entdeckt. Ein spektakulärer Fund.
Das Foto zeigt Kunstschutzoffiziere der US-Army, die 1945 im zerstörten Fränkischen Luitpold-Museum in Würzburg einen Tresor öffnen. Foto: Foto: Museum für Franken, Würzburg
Warum der Kiddusch-Becher aus der Synagoge von Arnstein nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nach Offenbach kam, bleibt ein Rätsel. Die US-Army sammelte dort im Archival Depot von den Nationalsozialisten geraubtes Kulturgut aus jüdischem Besitz. Es sollte wieder an die Eigentümer zurückgegeben werden – sofern die Menschen die Schoa überlebt haben und gefunden wurden oder die Institutionen noch existierten. Die Kunstschutzoffiziere waren im Auftrag der Monuments, Fine Arts, and Archive Section (MFA&A) unterwegs – auch in Unterfranken. Vieles von dem, was die „Monuments Men“ entdeckt ...
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