BAD KISSINGEN

Rafael Payares magisches Kissinger-Sommer-Debüt

Eingesprungen für John Eliot Gardiner und sofort einen ganzen Saal gebannt: Der venezolanische Dirigent Rafael Payare ist die Entdeckung dieses Festivals.
Rafael Payare charismatisch zu nennen, wäre eine grobe Untertreibung. Der Mann ist eine Art Zauberer. Muss er wohl sein. Wie sonst könnte er eine vollkommen unerhörte Version einer so bekannten Sinfonie präsentieren? Brahms' Vierte, als sei sie nach langer Verschollenheit gerade erst wiederentdeckt worden – frisch, ungestüm, sinnlich und doch bis ins kleinste Detail durchdacht und kontrolliert. Wobei Kontrolle möglicherweise nicht das richtige Wort ist.
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