WÜRZBURG

Satire-Jubiläum: Was Urban Priol dem Bockshorn-Chef verdankt

Urban Priol steht im Foyer des Bockshorns und blickt auf ein Plakat, das den Auftritt von Django Asyl ankündigt, der in dem Würzburger Kabarettkeller bald einen Jahresrückblick zum Besten geben wird. Priol grinst und sagt: „Wie viel' jetzt schon Rückblicke machen!“
Erfolgreiches Gespann: Mathias Repiscus und seine Frau Monika Wagner-Repiscus, die mit ihrem Mann das Bockshorn seit 25 Jahren betreibt – dahinter ein Priol-Plakat.
Priol, 50, könnte Provisionen verlangen. Der Aschaffenburger hat den satirischen Jahresrückblick als Kunstform vor über zehn Jahren erfunden. Seit einem Vierteljahrhundert arbeitet er mit Bockshorn-Chef Mathias Repiscus, der bei allen seinen Bühnenprogrammen Regie führte, zusammen – Grund genug, die beiden zu einem gemeinsamen Gespräch über ihre 25-jährige Beziehung zu bitten. Frage: Ein Vierteljahrhundert – wie hält man es so lange miteinander aus? Urban Priol: Mit viel Schmerz, viel Bereitschaft und viel Toleranz. Mathias Repiscus: Also ich hatte in den ersten Jahren mit Priol schon etliche ...
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