MÜNCHEN

Tagebücher von Klaus Mann

Das Münchner Literaturarchiv Monacensia hat die Tagebücher von Klaus Mann (1906 bis 1949) komplett ins Internet gestellt. Ab sofort seien die 21 Bände online zu lesen, hieß es. Der Schriftsteller („Mephisto“) und Sohn von Literaturnobelpreisträger Thomas Mann hatte das Tagebuch vom 9. Oktober 1931 bis zu seinem Suizid 1949 geführt. „Die Aufzeichnungen bieten einen radikal offenen Einblick in die komplexe Persönlichkeit von Klaus Mann und sind gleichzeitig ein bewegendes literarisches und zeithistorisches Dokument“, heißt es in der Mitteilung.

Bis 2010 unzugänglich

Manns Nachlass befindet sich – wie der von anderen Mitgliedern der berühmten Familie auch – in dem Münchner Archiv. Auf Wunsch der Familie waren die Tagebücher bis zum Jahr 2010 für die Öffentlichkeit und auch für die Forschung weitgehend unzugänglich. Jetzt sind die insgesamt 3479 Seiten umfassenden Bücher für alle kostenlos unter www.monacensia-digital.de im Internet zu lesen.

Die Digitalisierung der Tagebücher ist Teil des großen Projektes, die umfangreichen und wertvollen Handschriftenbestände der Familie Mann einer breiten Öffentlichkeit auch in digitaler Form zur Verfügung zu stellen. Der literarische Nachlass von Thomas Manns Tochter, der Schriftstellerin und Journalistin Monika Mann, ist bereits online abrufbar.

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