WÜRZBURG

Tretter und die Textarbeit im dunklen Keller

Drei Jahre lang hat Mathias Tretter „Selfie“ gespielt, rund 400 Mal. Zeit also für ein neues Programm. Das entsteht gerade im Untergrund - unter strenger Aufsicht.
Der Kabarettist und sein einziger Zuschauer: Tretter und Repiscus arbeiten an POP. Foto: Foto: Johannes Kiefer
Irgendwann, wenn wir mit dem Text mal soweit sind, werd' ich mal mit auf die Bühne müssen.“ Strahlender Sonnenschein in Würzburg, herrlicher Sommertag. Und Mathias Repiscus sitzt in seinem Bockshorn-Keller im Fastganzdunklen, irgendwo in Reihe drei im leeren Saal, und blättert im Ordner. „Wo waren wir?“ Oben auf der Bühne rückt Mathias Tretter das Papier zurecht. „Bei den Ethnopluralisten.“ Dann erzählt er, nicht zum ersten Mal an diesem Tag, dass Schrebergärten jetzt Urban Gardening heißen und Gärtnereien „Werkstatt für florale Objekte“. Dass er mal ein Bordell ...
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