SCHWEINFURT

Triennale IV: Der Astronaut im Urinal und andere Situationen

Kunsthalle Schweinfurt: Ein Besuch der Triennale für Gegenwartskunst zeigt, dass der Titel „Bildhauerei heute“ nur bedingt zutrifft. Was allerdings kein Schaden ist.
Der doppelte Mann in der Badewanne ist in Wirklichkeit nur einer. Eine Arbeit von Johannes Hepp. Foto: Foto: Mathias Wiedemann
Eine der witzigsten Arbeiten dieser Triennale ist leicht zu übersehen: Gleich im Aufgang zur Schweinfurter Kunsthalle, im Windfang sozusagen, ragen zwei Wasserhähne aus der Wand, miteinander verbunden durch ein unentwirrbares Stück Gartenschlauch. Wer näher hinsieht, bemerkt, dass auch die Wasserhähne selbst über ein Rohr verbunden sind, das nirgends hinführt. „Déja-vu“, heißt diese kleine Hommage an die Vergeblichkeit von Annette Voigt – wenn es denn eine ist. Anders gesagt: Diese Arbeit wirkt trotz der offenkundigen Ausweglosigkeit eher wie eine verspielte Momentaufnahme denn wie ein ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen