WÜRZBURG

Uraufführung im Dom: Als würden die Nägel in Jesu Kreuz getrieben

„ . . . dona nobis pacem“ – gib uns Frieden. Die letzen Worte des Oratoriums „Der Sohn des Zimmermanns“ verhallen in der Weite des Kiliansdoms. Aus den Türmen dringt der Klang der Glocken, erst dumpf, dann immer lauter, bis das Geläute zum 65.
„ . . . dona nobis pacem“ – gib uns Frieden. Die letzen Worte des Oratoriums „Der Sohn des Zimmermanns“ verhallen in der Weite des Kiliansdoms. Aus den Türmen dringt der Klang der Glocken, erst dumpf, dann immer lauter, bis das Geläute zum 65. Jahrestag der Zerstörung Würzburgs die ganze Welt zu erfüllen scheint. Das Ende der Uraufführung des Oratoriums von Wilfried Hiller (Musik) und Winfried Böhm (Text) dürfte kaum einen der Besucher in dem nahezu voll besetzten Gotteshaus kalt gelassen haben. Immer wieder hält das gut eineinhalb Stunden dauernde Werk Momente bereit, die mehr als nur das Hören von ...
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