BERLIN

Verborgene Botschaft in der Botschaft

Die Vertretung der USA in Berlin beherbergt eine bedeutende Kunstsammlung, die ein deutlich anderes Menschenbild vermittelt als die Politik der derzeitigen Regierung.
Der amerikanische Stern, einmal schwarz/weiß, einmal bunt: „Wandgemälde #1256: Five Pointed Stars“ von Sol LeWitt Kunst in der US-Botschaft in Berlin Foto: Foto: US-Botschaft
Es gibt eine Anekdote, die Michelle und Kent Logsdon gerne erzählen: Als im Jahre 1797 ein gewisser John Quincy Adams in Berlin am Brandenburger Tor vorstellig wurde und sich als Gesandter der Vereinigten Staaten von Amerika zu erkennen gab, sagte der Wächter: „Vereinigte Staaten von Amerika? Nie gehört.“ Kent Logsdon war bis vor kurzem stellvertretender Botschafter der USA, seine Frau Michelle, ebenfalls Diplomatin, bis vor kurzem Kulturattachée der Botschaft. Inzwischen sind die beiden nach turnusgemäßen drei Jahren in Berlin wieder nach Washington zurückgekehrt. Dass sie die Anekdote so ...
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