WÜRZBURG

Waren die Lügensteine gar keine Lügensteine?

Über die „Würzburger Lügensteine“ ist viel geschrieben worden. Doch viele Aspekte des Wissenschaftsskandals aus dem 17. Jahrhundert können sich so nicht zugetragen haben.
Einige der sogenannten Würzburger Lügensteine, die zur Sammlung des Museums für Franken gehören. Einige sind Teil der Ausstellung „GartenKunst – Die Kunst im Garten. Der Garten in der Kunst” dort. Foto: Foto: Sarah Merabet/Museum für Franken
Es gibt eine neue Sichtweise auf die berühmten „Würzburger Lügensteine“. Sie sind derzeit Teil der Ausstellung „GartenKunst“ im Museum für Franken auf der Festung Marienberg in Würzburg. Die stellvertretende Direktorin Claudia Lichte geht mit kunsthistorischem Blick an die angeblichen Fossilien-Fälschungen heran, die als der erste Wissenschaftsbetrug gelten. Für Lichte sind die mit Pflanzen, Tieren und Zeichen verzierten Steine, die um 1725 in einem Eibelstadter Weinberg aufgetaucht sind, Teil eines intellektuellen Spiels zum Thema Kunst und Natur. Damit passen sie laut Lichte ...
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