WÜRZBURG

„Was ihr wollt“: Extrempole der Liebe

Shakespeares Verwechslungskomödie am Mainfranken Theater ist kurzweilig, bleibt in Sachen Liebe aber Antworten schuldig. Antworten, die es vielleicht auch gar nicht gibt.
Glückliches Ende mit Anja Brünglinghaus (Narr), Meinolf Steiner (Sir Toby), Paul Walther (Sebastian), Hannah Walther (Olivia), Antonio (Anton Koelbl), Martin Liema (Sir Andrew), Viola (Lenja Schultze) und Orsino (Bastian Beyer). Foto: Foto: Thomas Obermeier
Warum lieben wir? Und vor allem: Warum lieben wir so oft den oder die Falsche(n)? In Shakespeares skurriler Verwechslungskomödie „Was ihr wollt“ lieben alle den oder die Falsche(n). Entweder, weil sie das halt von sich erwarten (Orsino) oder weil sie ihn oder sie für jemand anders halten (Olivia) oder weil sie selbst gerade nicht so genau wissen, wer sie eigentlich sind (Viola).   Aber ist „Was ihr wollt“ überhaupt ein Stück über die Liebe? Besteht angesichts all der Verwicklungen um getrennte und wiedergefundene Geschwisterpaare, um Männer, die eigentlich Frauen sind, um ...
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