Würzburg

Werner Herzog, der bedingungslos neugierige Soldat des Kinos

Ein milde provokatives Plädoyer für Mut und Offenheit: Der Filmregisseur braucht weder Kamera noch Leinwand, um ein volles Mainfranken Theater in seinen Bann zu ziehen.
Intendant Markus Trabusch (links) im Gespräch mit Werner Herzog auf der Bühne des Mainfranken Theaters Foto: Johannes Kiefer
Einen klitzekleinen Moment lang könnte sich die ein oder andere Lehrkraft gefragt haben, ob es vielleicht doch keine so gute Idee war, mit der Filmgruppe der Schule ins Mainfranken Theater zu kommen, um Werner Herzog zu erleben.  Jedenfalls kann es kaum im Sinne verantwortungsvoller erzieherischer Bemühungen sein, wenn ein weltberühmter Regisseur, Idol des Autorenfilms, folgendes verkündet: "Das erste, was euch eure Lehrer beibringen sollten, ist das Knacken von Sicherheitsschlössern. Und das Fälschen von Drehgenehmigungen.
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