Würzburg

Wie in Würzburg die Vögel Konstantin Wecker entzücken

Konstantin Wecker badet jetzt im Orchesterklang. Und verhilft den "Songs an einem Sommerabend" in Himmelspforten zu einem dritten, wirklich poetisch-politischen Abend.
Und zum "Weltenbrand" gesellt sich der Abendgesang der Würzburger Vögel: Konstantin Wecker beim Extrakonzert von "Songs an einem Sommerabend".     Foto: Patty Varasano
Wann dieses Programm in den Zugaben-Teil übergegangen ist? Vielleicht, als Konstantin Wecker die Menge auffordert, mit ihm sein anarchistisches Bekenntnis zu intonieren. Und sich mehr als 1000 Leute im Park von Kloster Himmelspfortenerheben und zur berühmten Schlusssatz-Melodie aus Beethovens Neunter - "lasst uns jetzt zusammenstehen" - erst leise, dann lauter davon singen, den Parolen keine Chance zu geben. Als sei es gewollt, bricht just in diesem Moment wieder die Abendsonne durch die regengrauen Wolken.
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